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Es gibt immer wieder Neues

Bücher ausleihen in der Bibliothek

Posted by admin on 20. September 2011

Die Idee der Verwendung von RFID-Chips in Personalausweisen brachte die Volksseele zum Kochen. Visionen von ausspioniertem Kaufverhalten, das Bezahlen mit seinem guten Namen beim einfachen Passieren der Kasse brachte die Datenschützer um ihren Nachtschlaf. Soweit ist es nicht gekommen. Dennoch hat RFID den Einzug in das tägliche Leben geschafft.
Wir finden sie zum Beispiel in den Büchern der Bücherhalle, wo sie heute die Ausleihkarte ersetzen können. Die radio-frequency identification (RFID) betrifft in diesem Fall die Identität des Buches. Der Chip ist fest in das Buch eingeklebt. Das Auslesen der Angaben und die Kombination mit der Bücherhallenkarte erleichtern das Ausleihen und gibt Spielraum, die Kompetenz der Bibliothekare anders einzusetzen.
Neu ist diese Technik nicht. Bereits gegen Ende des 2. Weltkrieges wurde die Identifizierung von Flugzeugen und Panzern mit Hilfe von Radiowellen möglich und auch angewandt. Später folgte der Einsatz im Eisenbahnverkehr. Der normale Sterbliche kommt mit einem RFID System wahrscheinlich am ehesten in Form der Diebstahlsicherung in Kontakt. Wird am Scanner nicht das Signal gegeben, dass die Ware bezahlt wurde, wird am Ausgang unfehlbar der Diebstahlalarm ausgelöst.
Befürworter der Technik sagten in der jüngeren Vergangenheit eine traumhafte Steigerungen der Verwendung voraus, mussten ihre Prognosen jedoch nach unten korrigieren. Häufig standen der Verwendung der Technik die nicht unerheblichen Investitionskosten zur Installation des RFID Systems gegenüber, die ein unvorteilhaftes Bild ergaben.
Die Gegner von RFID geben zu bedenken, dass das Recht auf informationelle Selbstbestimmung verloren geht oder doch zumindest stark gefährdet ist. Die Verwendung von RFID-Chips ohne Information der Kunden hat verschiedenen Groß-Unternehmen dann auch den ungeliebten Preis “Big Brother Award” eingebracht. Generell geht die Kritik in die Richtung, dass der Konsument über die Weitergabe seiner Daten keine Kontrolle ausüben kann.


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